Internationaler Hansenorden e. V.
zu St. Goar am Rhein

St. Goar am Rhein

Exkursion nach Schmalkalden
Freitag, 3. (gesetzl. Feiertag) und Samstag, 4. Oktober 1997

Südthüringen ist immer eine Reise wert, nicht nur wegen des hohen Erholungwertes, sondern auch wegen seiner interessanten Geschichte und der damit verbundenen noch erhaltenen Bauwerke.

Schmalkalden, die Gründungs- und Tagungsstätte des Schmalkaldischen Bundes, hat hierbei eine besondere Bedeutung.

Nicht weit vom Rennsteig, dem bekannten Kammweg des Thüringer Waldes, liegt Schmalkalden, etwas abseits der großen Verkehrswege am Südhang des Thüringer Waldes.

Die über 1100 Jahre alte Stadt besitzt noch einen aus dem 16 bis 18. Jahrhundert stammenden Stadtkern, dem rote steile Satteldächer, Kemenaten mit ihren Staffelgiebeln, einzigartige Fachwerkhäuser, vor allem aber das Schloß Wilhelmsburg, ein unverwechselbares Gepräge geben. Dieses hessische Schloß in Thüringen befindet sich in einem bemerkenswert guten Zustand.

Programm:

Freitag, 3. Oktober 1997

Morgens 7 Uhr Abfahrt ab Oberwesel, 7.15 Uhr ab St. Goar, 7.30 Uhr ab Boppard, 7.50 Uhr ab Koblenz, Fahrt über die Autobahn Limburg; dann die B 49 nach Wetzlar–Gießen, um Gießen herum ein Stück Autobahn A 485, weiter auf der B3 Richtung Marburg bis Kirchhain; B 454 Stadtallendorf nach Schwalmstadt-Ziegenhain. (km-Stand 230 ab Oberwesel).

11 Uhr Führung durch das Museum in Schwalmstadt-Ziegenhain

Ziegenhain has once been an important water fortress (Wallgraben) containing the duke's castle .

12.30 Uhr Mittagessen im Hotel-Restaurant Rosengarten, Muhlystraße 3 in Schwalmstadt-Ziegenhain.
14 Uhr Weiterfahrt nach Schmalkalden.

Zimmerbezug im Hotel-Restaurant Teichhotel, Teichstraße 21, Tel./Fax 03683 / 402661.

Das Teichhotel hat einen Parkplatz am Haus, 14 Doppelzimmer (Du/WC/TV), warme und kalte Speisen. Es ist zu Beginn des Jahres 1997 neu eröffnet, liegt etwas nördlich des auf dem abgedruckten Lageplan obenstehenden „P" (für Parkplatz), in Verlängerung der Reihersgasse, in der Nähe des stillgelegten Bahnhofs.

Abends Altstadtbummel in Schmalkalden.

Samstag, 4. Oktober 1997

10 Uhr Besuch des auf einer Anhöhe liegenden Schlosses Wilhelmsburg in Schmalkalden. Ein einzigartiges Kunst- und Kulturdenkmal der deutschen Spätrenaissance.

Landgraf Wilhelm IV. von Hessel-Kassel ließ das Schloß oberhalb des Ortes am Westhang der „Queste" von 1585 bis 1590 errichten.

Hans und Christoph Müller sowie Wilhelm Vernuken, der Leiter der Kasseler Hofbildhauerwerkstatt, waren mit der Bauleitung beauftragt. Landgraf Moritz, Sohn Wilhelms IV., ließ nach 1592 bis in die 20er Jahre des 17. Jahrhunderts hinein die gesamte Anlage des Schlosses ausbauen.

Dieser reife Schloßbau der Renaissance ist von einer gut erhaltenen Anlage umgeben. Sie umfaßt den Vorhof – auch Exerzierplatz genannt – das Torwächterhaus und die Kanzlei im Westen, den Marstall – heute Gerichtsgebäude –, den Lustgarten mit Wasserkunst im Süden, den Zwinger, den Gefängnisturm – auch als Kristallturm bezeichnet –, das Backhaus sowie das Brau- und Schlachthaus im Osten und den Hasengarten im Westen.

Älteste bespielbare Holzorgel Mitteleuropas

In der Schloßkapelle (herrliche Stukkaturen) befindet sich die älteste noch bespielbare Holzorgel Mitteleuropas. Es ist eine Renaissanceorgel, die in den Jahren 1587 bis1589 von Meyer geschaffen wurde.

12.30 Uhr Mittagessen in Schmalkalden.

14 Uhr Rückfahrt über Eisenach (Aufenthalt auf der Wartburg).

Abends Abschluß in der Nähe des Mittelrheins

Preis für Busfahrt und Eintritt in die beiden Museen  50 DM

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