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Der Hansenorden zu St. Goar ist aus einer mittelalterlichen Kaufmannsgilde entstanden, in die jeder eintreten mußte, der in der Stadt auf Märkten und Messen Handel treiben wollte. Weiter auf Seite 2 des aktuellen Hansen-Blattes. Der Hansenorden hat seinen Sitz in St. Goar. Seine Ordensburg ist Burg Rheinfels. Verfassung |
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Festvortrag 2001 zum
Hansenfest Mittwoch, 1. August 2001, 20 Uhr
Der in der Inschriften-Kommission der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur arbeitende Historiker Dr. Eberhard J. Nikitsch wird in seinem Festvortrag am Beispiel bedeutender St. Goarer Kunstdenkmäler zunächst die Arbeitsweise des Epigraphikers vorstellen, die unter anderem durch spezielle Fragestellungen und durch die genaue Lesung und Interpretation auch bereits veröffentlichter Inschriften zu neuen, oft erstaunlichen Ergebnissen führen kann. Im Dia vorgestellt und eingehend behandelt werden in diesem Sinne die kunsthistorisch bedeutende spätgotische Kanzel der Stiftskirche St. Goar, eine mit einer figürlichen Ritzzeichnung eines Geistlichen geschmückte, bislang nur teilweise entzifferte Schiefergrabplatte aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts sowie zwei im Jahr 1506 gegossene, mit deutschen bzw. lateinischen Inschriften versehene Glocken.
Der zweite Teil des Vortrages befasst sich ausführlich mit den fünf im Sommer des letzten Jahres im Boden der St. Goarer Kirche neu entdeckten Grabplatten, deren zum Teil nur noch fragmentarisch erhaltene Inschriften entscheidend zur besseren Kenntnis von der ehemaligen Stiftskirche und späteren evangelischen Pfarrkirche als Begräbnisstätte von Klerikern, Bürgerlichen und Adeligen beitragen. Aufgrund des besonderen Anlasses geht der Vortrag abschließend auf Geschichte und Bedeutung der drei berühmten Becher des Hansenordens ein, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den kürzlich im Bremer Kunsthandel wieder aufgetauchten Silberbecher aus dem Jahre 1591 gelegt werden wird. Zum Festvortrag sind Bevölkerung und Gäste herzlich eingeladen. Eintritt frei.
Festvortrag 2000, Willi Wagner, Ohlweiler/Hunsrück: Festvortrag 1999, Dr.-Ing. Paul-Georg
Custodis, Mainz: Festvortrag 1998, Marcus Gräff, Weiler
bei Bingen: Festvortrag 1997, Friedrich G. Paff,
Stadtallendorf: |
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